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-A- Das Jahr 2025

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Herschbach,


während der Adventszeit halten viele von uns inne und lassen die vergangenen Monate Revue passieren. In diesem Jahr blicken wir auch wieder zurück auf Neues, Ungewohntes und auf Zeiten, die uns allen vielleicht auch wieder viel abverlangt haben.


Auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Veranstaltungen stattgefunden und Projekte wurden begonnen oder abgeschlossen. Hierüber möchte ich Sie wie immer im Jahresrückblick informieren.


Begonnen hat das Jahr mit einem Brand parallel zur Hauptstraße. Dieser hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig unsere Stützpunktfeuerwehr für Herschbach ist. Karneval wurde mit der traditionellen Herrensitzung eingeleitet. Danach ging es karnevalistisch wie in jedem Jahr Schlag auf Schlag und war wieder einmal großartig in allen Facetten. Vielen Dank an alle Aktiven, die das jedes Jahr aufs Neue kreativ gestalten, durchführen und proben. Unser Karneval ist ein Markenzeichen weit über Herschbach hinaus.


Am 18. Januar fand ein schöner Abend unter dem Motto „Genuss und Kino“ des Partnerschaftsvereins Herschbach-Pleudihen im kleinen Saal statt. Am 2. Februar wurde Herr Andreas Leis in der Andreasgemeinde in sein Amt eingeführt. Im Februar wurde die neue Zaun- und Toranlage am Friedhof installiert, zwischenzeitlich die Möglichkeit der Baumbestattung geschaffen und der Vertrag zum Repowering Windkraft am Hartenfelser Kopf unterzeichnet.


Anfang März fand dann bei bestem Wetter unser Karneval mit Rosenmontagszug statt. Am 6. März wurde die neue Logistikhalle der Deutz AG eingeweiht. Am 23. März fand eine Tiersegung am Friedhof durch Andreas Kratz (Pfarrei St. Anna) statt. Es wurde auch klar, dass wir in der Vergangenheit nie „Luftkurort“, sondern immer „Erholungsort“ waren und auch wieder zertifiziert sind. Dies haben wir von der ADD wieder amtlich bestätigt bekommen. Die Geschichte rund um den Begriff „Luftkurort“ waren wohl die ersten Herschbacher Fake News. Es war wohl ein Antrag gestellt worden, vor dem Ende der Prüfung aber schon Postkarten gedruckt …


Seit April haben wir neue Pflanzkübel am Marktplatz, deren Bepflanzung jahreszeitlich angepasst wird. Am 25. April fand eine Magic Comedy und Hypnoseshow in der Festhalle statt. Vom 1. bis 4. Mai haben wir mit über 100 französischen Gästen unser 45-jähriges Jubiläum Herschbach - Pleudihen gefeiert. Neue Freundschaften sind entstanden, alte erneuert und weiter vertieft worden. Schön, dass wir uns in diesen unruhigen Zeiten auf solch eine Partnerschaft beziehen können.


Am 24. Mai wurde der Grüne Dorfplatz eingeweiht. Hier wurde mit Mitteln der KfW-Bank (Zuschuss 80 %) eine kleine Oase im Ortskern geschaffen.


Von Mai bis Juli wurde der untere Teil der Burgstraße entlang des Waagweihers saniert und neu asphaltiert. Der Gehweg wird im kommenden Jahr geplant und hoffentlich auch umgesetzt. Hier benötigen wir noch weitere Gutachten.


Die Lok aus der Wiedstraße steht in der Lackierung und wird einen neuen Platz in 2026 erhalten. Die Bushaltestellen wurden barrierefrei ausgebaut. Ein „Umzug“ der Bushaltestellen in der Wied- und Bergstraße erfolgt in 2026, wenn wir die Überdachungen geliefert bekommen haben. Dafür müssen im Vorfeld noch Fundamente gegossen werden. Somit macht das jetzt noch keinen Sinn. Die Ausschreibungsarbeiten laufen dafür gerade an.


Anfang Juli haben wir Bernd Otto als Hüttenwart der Grillhütte verabschiedet und Armin Hammel in dieses Amt eingeführt. Bernd danken wir für seinen langjährigen Dienst. Ebenfalls hat sich Herr Heinrichmeyer als Marktleiter des Rewe-Marktes vorgestellt. Der Jugendaustausch nach Pleudihen fand ebenfalls im Juli statt und die Kids waren wieder alle begeistert.


Im August gab es äußerst überraschenden Besuch von Pfadfindern, die von der Ortsgemeinde versorgt und bei der Pfarrei übernachten konnten. Unsere Kirmes war an allen Tagen wieder ein Highlight.


Im September konnte ich Herrn Klinkner in seiner Allianz-Filiale in Herschbach begrüßen. Am 6. September feierten wir in ungezwungener Atmosphäre unsere 777-Jahr-Feier. Eine Woche später fand der feierliche Spatenstich für den Rewe-Markt statt. Wenn alles gut geht, können wir ihn im kommenden Jahr um diese Zeit schon genießen.


Ende September feierte unser Möhnenverein Fidelio sein Jubiläum. Auf die kommenden Jahrzehnte! Am 3. Oktober gab es dann direkt mit „Echsklusiv“ ein weiteres kulturelles Highlight des Kulturkomitees in der Festhalle. Am 30. kam dann auf Einladung unseres Musikvereins das Heeresmusikkorps Koblenz nach Herschbach. Danach ging es mit weiteren Konzerten der Musikvereine Herschbach (zusammen mit den Gospel Voices) und Schenkelberg in der Festhalle weiter. Zwischendurch spielte noch eine Band von außerhalb und sorgte für eine musikalische Einstimmung auf die Weihnachtszeit.


Mitte November wurde der Bauantrag für die Kindergartenerweiterung eingereicht. Nach einer langen, wirklich langen Phase der Verhandlung mit der Kirche konnte dieses Kapitel nach über zwei Jahren endlich abgeschlossen und die Baumaßnahme eingeleitet werden.


Im Dezember fand unser kleiner, aber schöner Weihnachtsmarkt mit den neuen Buden statt. Einen Tag später unsere Seniorenfeier mit gut 200 Teilnehmern.


Das Thema „Deutsche Glasfaser“ hat sich seit letzter Woche leider vorerst erledigt. Ein Ausbau - entgegen der Aussage im Mai - sei nicht mehr wirtschaftlich. Gut, dass wir bei unseren Straßenbaumaßnahmen schon Glasfaserleerrohre mit in die Straßen bis auf die Grundstücke verlegen. Somit wird es zukünftig vielleicht einfacher, ein Unternehmen zu finden. Apropos Straßenausbau. Pünktlich zum Weihnachtsfest ist auch der Sandweg fertiggestellt worden. Nach Burgstraße und Blumenstraße ist
mit dem Sandweg das Straßenprogramm für dieses Jahr wie geplant abgewickelt geworden. Auch im kommenden Jahr müssen wir unser jahrzehntealtes Straßennetz weiter mit Bedacht und Rücksicht auf die Beiträge erneuern. Sie sehen, es war und wird nicht langweilig.


Zum Schluss möchte ich aber auch all denjenigen danken, die sich für ihre Nachbarn oder Nächsten im Beruf oder ehrenamtlich eingesetzt haben oder einsetzen. Nur so können wir unser Zusammenleben stärken.


Mein Dank gilt auch all denjenigen, die sich ehrenamtlich in Vereinen oder Organisationen engagieren oder engagiert haben oder Vereine finanziell unterstützen. Ohne Sie wäre das Vereinsleben in Herschbach nicht so abwechslungsreich. Halten Sie Ihrem Verein die Treue oder schauen Sie doch einfach mal bei Proben oder Trainingseinheiten vorbei. Auch hier ein weiterer Dank für die zahlreichen Konzerte, die ich hier nicht einzeln erwähnen konnte. Des Weiteren bei allen Menschen, die ich
hier vergessen habe. Sehen Sie es mir bitte nach.


Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr Frau Elfriede Gaa, geb. Kohlenbeck, die zwar seit über 70 Jahren nicht mehr in Herschbach wohnt,sich aber immer noch mit Ihrem und unserem Herschbach verbunden fühlt. Sie hat uns im Frühjahr als Herzensangelegenheit 350.000 Euro für einen Anbau gespendet und in den letzten Wochen eine weitere, noch viel großzügigere Spende getätigt. Der Gemeinderat und alle beteiligten Personen bedanken sich ausdrücklich für die einmaligen Chancen, die
dadurch ermöglicht werden.


Für weitere Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen weiterhin jederzeit gerne zur Verfügung. Und das meine ich auch so. Wann immer Sie ein Anliegen haben, Sie etwas vermissen, etwas stört, scheuen Sie sich nicht mich anzusprechen, denn nur so können wir - gemeinsam - etwas zum Positiven verändern. Sie können mir jederzeit eine E-Mail unter [email protected] schreiben oder eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter im Rathaus (Tel. 398) hinterlassen. Dann rufe ich Sie zurück.


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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026. Mögen alle Ihre Wünsche bei bester Gesundheit in Erfüllung gehen und wir uns im nächsten Jahr gesund und munter wiedersehen.


Axel Spiekermann, Ortsbürgermeister